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Wie im echten Leben:

Es gibt nicht nur schwarz und weiß.

Also eigentlich gibt es nur zwei Arten von Führungskräften, oder? Die einen, denen sofort die Ader am Hals schwillt, sobald sie auch nur das Firmengebäude betreten. Und die anderen, vor denen man zu flüchten versucht, weil man nicht noch eine Umarmung brauchen kann.

Während die Ader-Chefs Dir wie die Geier im Nacken sitzen und Dich zur Höchstleistung antreiben, legen die Umarm-Chefs viel Wert auf Deine freie Zeitgestaltung und machen im Zweifalls halt alles selbst.

Zugegeben, die Beschreibung der beiden Führungskräfte war vielleicht etwas zu überzeichnet. Wie im echten Leben gibt es nämlich nicht nur schwarz und weiß oder gut und böse. Im Grunde gibt es vier Führungsstile. Erkennst Du Dich in einem wieder?

Delegatives Führen:

wenig Begleitung & wenig Eingreifen.

Beim delegativen Führungsstil übernehmen Deine Mitarbeiter die Verantwortung für die zu fällenden Entscheidungen und Problemlösungen. Du als Führungskraft wirst (im Idealfall) nur über das Ergebnis in Kenntnis gesetzt. Dieser Führungsstil ist allerdings nur etwas für Dich, wenn Du weißt, dass Deine Mitarbeiter fähig und willens sind, ihre Arbeit selbstständig und ohne (viel) Überwachung oder Unterstützung zu machen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Du die Entscheidungskompetenz aber bewusst an eine bestimmte Person oder für eine bestimmte Aufgabe delegierst.

Autoritäres Führen:

wenig Begleitung & viel Eingreifen.

Dieser Führungsstil ist dann für Dich geeignet, wenn Du weißt, dass Deine Mitarbeiter den Aufgaben oder Problemen im Alleingang (noch) nicht gewachsen sind. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass Du Deine Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag weniger begleitest, dafür aber mehr eingreifst und ihnen Arbeitsanweisungen gibst. Deine Mitarbeiter überlassen Dir jegliche Verantwortung.

Partizipatives Führen:

viel Begleitung & wenig Eingreifen.

Als Führungskraft kannst du im Gespräch mit Deinen Mitarbeitern nicht immer wissen oder ahnen, in welcher „Rot-Grün-Konstellation“ dieser gerade ist. Deswegen ist es wichtig, dass Du im Mitarbeitergespräch immer erst die grüne Säule mit positiven Erlebnissen auffüllst. Erst anschließend wendest Du Dich gemeinsam mit ihm seinen roten Säule zu. Deinem Mitarbeiter fällt es damit leichter, das Gehörte zu akzeptieren.

Die ist die international anerkannte Theorie von den grünen und roten Steinen von Fred Maro. Der ist Kommunikationsexperte (und weiß es deshalb auch am besten).

Hier kannst Du die Theorie der roten und grünen Steine nochmal zusammengefasst sehen:

Konsultatives Führen:

viel Begleitung & viel Eingreifen.

Dieser Führungsstil ist durch ein hohes Maß an Eingreifen und Begleiten deinerseits gekennzeichnet. Du als Führungskraft entscheidest, was zu tun ist, wie es zu tun ist und wann es zu tun ist. Du kontrollierst jeden Arbeitsschritt Deiner Mitarbeiter. Ein weiterer Bestandteil dieses Führungsstils ist es aber auch, Deinen Mitarbeitern zuzuhören und sie in ihren Bemühungen zu unterstützen und zu ermutigen. Ebenso bist Du bemüht, Deine Mitarbeiter an Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen.

Ein Patentrezept

gibt es nicht.

Du fragst Dich, ob es für gute Führung ein Patentrezept gibt? Nun, genau wie jeder Mensch einen eigenen Charakter hat, gibt es eigene Führungsstile. Dein persönlicher Führungsstil ist aber nicht nur von Dir als Mensch abhängig, sondern auch von vielfältigen äußeren Einflüssen wie Vorgaben, Mitarbeitern und Aufgaben. Je nachdem, wie diese Einflüsse kombiniert sind, ändern sich auch die unterschiedlichen Führungsstile. Aus der kurzen Leine kann so auch eine lange Leine werden. Es gibt also nicht DAS Patentrezept für gute Führung.

Aber es gibt eine Vielzahl interessanter Ansätze, die Dich unterstützen können, eine wirklich gute Führungskraft zu werden.

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