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Kampf der Titanen:

Emotionale Intelligenz vs. Intelligenzquotient.

Seit Jahren beschäftigen sich die Menschen mit dem IQ. Ein hoher IQ bringt uns weiter und macht uns noch erfolgreicher. Der IQ bezeichnet, wie „schlau“ Du bist. Schon klar. Aber macht er Dich als Führungskraft auch wirklich erfolgreich?

Neueste Erkenntnisse lassen vermuten, dass die Emotionale Intelligenz (auch EQ genannt) eines Menschen viel ausschlaggebender für seinen persönlichen und beruflichen Erfolg ist als der IQ.

Was bedeutet

Emotionale Intelligenz überhaupt?

Aber was ist eigentlich die Emotionale Intelligenz (auch EQ genannt)? Kurzum: EQ bezeichnet die Fähigkeit, erahnen zu können, was andere Menschen denken und fühlen. Hauptsächlich geht es darum, sich in die Köpfe und Gefühle anderer Menschen hinein zu versetzen. Und je besser Du das kannst, umso erfolgreicher bist Du in deiner Ausbildung, dem Studium und dem Beruf. Denn mit der Emotionalen Intelligenz werden eine ganze Reihe an Fähigkeiten und Kompetenzen beschrieben. Unter EQ fallen zum Beispiel Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Menschlichkeit, Takt und Höflichkeit.

Deine eigenen Gefühle und die anderer zu erkennen, hilft Dir in Deiner Karriere weiter. Gerade Du als Führungskraft solltest Deinen EQ trainieren.

Emotionale Intelligenz

wird Dir schon in die Wiege gelegt.

Schon als Kinder haben wir den Hang zur Empathie. Das beste Beispiel dafür wartet auf dem nächsten Spielplatz: Wenn ein Kind sich verletzt und anfängt zu weinen, dauert es oft nicht lange, bis ein anderes Kind auch anfängt zu weinen. Aus Sympathie quasi.

Später dann, wenn wir erwachsen sind, fehlt uns oft die Fähigkeit, Gefühle zu äußern, zu erkennen oder auf Gefühle anderer einzugehen. Im Laufe der Jahre (und durch heftige Gefühlsvulkane) sind wir abgestumpft. Oder in einer Schutzhaltung.

Du als gute Führungskraft darfst nicht nur strikt Deinen Weg gehen. Du solltest Deine Kollegen und Mitarbeiter dazu bringen, mitzumachen. Dazu musst Du kein Seminar besuchen oder Dir ein Bein ausreißen. Die Emotionale Intelligenz besteht aus Kompetenzen, über die Du bereits verfügst.

Erkenne Deine Gefühle

und steh‘ dazu.

Die erste Kompetenz ist Selbstbewusstsein. Hier ist die realistische Einschätzung der eigenen Persönlichkeit gemeint: Das Erkennen und Verstehen Deiner eigenen Gefühle, Bedürfnisse, Motive und Ziele. Das ist aber auch das Bewusstsein über Deine persönlichen Stärken und Schwächen. Es geht darum, Dich selbst gut zu kennen, um einschätzen zu können, wie Du in bestimmten Situationen reagierst, was Du brauchst und wo Du noch an Dir selbst arbeiten muss.

Den inneren Dialog

beeinflussen und steuern.

Als Selbststeuerung wird die Fähigkeit bezeichnet, Deine eigenen Gefühle und Stimmungen durch einen inneren Dialog zu beeinflussen und zu steuern. Mit dieser Fähigkeit bist Du Deinen Gefühlen nicht mehr nur einfach ausgeliefert, sondern kannst sie konstruktiv beeinflussen. Ein Beispiel: Wenn Dich etwas wütend macht, kannst Du Dich durch Deinen inneren Dialog selbst beruhigen. Du kannst dann viel angemessener reagieren und Dich selbst steuern.

Schöpfe Kraft

durch Motivation.

Dich selbst zu motivieren heißt, dass Du immer wieder Leistungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit aus Dir selbst heraus entwickeln kannst. Diese Fähigkeit ist besonders hilfreich in Phasen, in denen ein Projekt schwierig wird oder wenn die Dinge anders laufen als geplant. Wer sich selbst motivieren kann, findet immer wieder Kraft zum Weitermachen und verfügt auch über eine höhere Frustrationstoleranz.

Akzeptiere andere

und respektiere sie.

Empathie heißt Einfühlungsvermögen. Das ist die Quintessenz der Emotionalen Intelligenz. Gemeint ist damit, dass Du Dich in die Gefühle und Sichtweisen anderer Menschen hineinversetzen und angemessen darauf reagieren kannst. Es geht darum, Deine Mitmenschen in ihrem Sein wahrzunehmen und zu akzeptieren. Dabei heißt akzeptieren nicht automatisch gutheißen: Menschen zu akzeptieren heißt, ihnen mit Respekt entgegenzutreten und Verständnis für ihr Tun und Denken zu haben.

Die Emotionale Intelligenz

basiert auf sozialer Kompetenz.

Unter sozialer Kompetenz versteht man die Fähigkeit, Kontakte und Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Und diese Beziehungen auch dauerhaft aufrecht erhalten zu können. Gemeint ist also ein gutes Beziehungs- und Konfliktmanagement, aber auch Führungsqualitäten oder das Vermögen, funktionierende Teams zu bilden und zu leiten.

Finde Deinen Weg

und lass Dich nicht beirren.

Wenn Du jetzt mit dem Kopf schüttelst und Emotionale Intelligenz als Führungsschwäche oder „Rosa-Wölkchen-Kompetenz“ abtust, hast Du (unter uns gesagt) ein Problem. Aber auch das können wir gemeinsam lösen. Ruf uns dazu einfach gerne an oder schreib uns eine Mail an info@cocomin.de

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