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Persönliche Gespräche

waren die Quintessenz meiner Arbeit.

Was ich eigentlich aus der Krise gelernt habe? Nun, so ein typischer Tag als Vertriebsmitarbeiterin besteht ja hauptsächlich aus Kommunikation. Kunden anrufen, Kunden ansprechen, Termine vereinbaren, Informationen einpflegen. Persönliche Gespräche waren die Quintessenz meiner Arbeit. Die meisten meiner Gesprächspartner habe ich vor der Krise telefonisch in ihrem Büro erreicht.

Von jetzt auf gleich

konnte ich meinen Job nicht mehr erledigen.

Und dann kam die Krise. Immer mehr Menschen wurden ins Homeoffice geschickt. Immer weniger Zentralen waren besetzt oder Telefone wurden ins Nirwana umgeleitet. Quasi von jetzt auf gleich konnte ich meinen Job nicht mehr erledigen. Mist! Gerade jetzt könnten einige Menschen doch unsere Dienstleistungen brauchen. Was sollte ich tun? Ich konnte ja nicht daheim rumsitzen und Däumchen drehen. Ein Plan B musste her.

Moment mal,

warum die Kunden eigentlich an die Strippe bekommen

April 2020. Gedankenverloren durchforste ich meine Telefonliste in den sozialen Medien und überlege, wie ich Kunden an die Strippe bekomme… Aber Moment mal, warum eigentlich an die Strippe?

Ich könnte ihnen doch auch einfach eine nette Mail schreiben! Mist. Mir fällt auf, dass ich von den meisten entweder nur die allgemeine Infomail oder gar keine Mailadresse habe. Ich habe nur den vollen Namen meines zukünftigen Gesprächspartners. Etwas entmutigt logge ich mich wieder in die sozialen Medien ein, um etwas Zerstreuung zu suchen. Da ploppt das Nachrichtenfenster auf.

Laut lachend, warum ich nicht schon früher darauf gekommen bin, schlage ich mir die Hände vors Gesicht. Klar! Wenn ich die Leute nicht anrufen oder anmailen kann, kann ich Ihnen doch einfach über die Nachrichtenfunktion in den sozialen Medien schreiben!

Ist das denn überhaupt seriös genug?

Naja, es mangelt mir definitiv an Alternativen. Also beginne ich, die ersten Nachrichten zu tippen. Noch während ich tippe, kommen die ersten Antworten rein. Ich staune nicht schlecht, wie positiv die sind. Wow. Offensichtlich geht es vielen Leuten wie mir. Sie sind zuhause in ihren Homeoffices und suchen alternative Kommunikationswege, weil Geschäftsnummern und Zentralen nicht oder nur spärlich besetzt sind. Meine Motivation kehrt zurück! Ich benötige weniger Zeit und erreiche mehr Leute direkt. Ich kremple meine Ärmel hoch und fange an, meine Telefonliste abzuwälzen…

Mehr Kundentermine

und ein zufriedener Chef.

Alle erfolgreichen Führungskräfte haben die Demut, sich nicht alleine für den Erfolg verantwortlich zu fühlen. Vielmehr sehen sie sich als Entwickler, Coaches und Moderatoren, die gemeinsam mit ihrem Team Erfolge erzielen. Und wenn sich diese Ziele (wie bei Corona ändern), wird gemeinsam nach neuen Wegen gesucht. Alle Mitarbeiter werden aktiv und mitverantwortlich am Prozess beteiligt.

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