string(57) "https://cocomin.de/wp-content/uploads/P1199195-2-gep..jpg"

Willkommen

im „New Normal“!

In den letzten Wochen werden vielerorts (die in den Schubladen verschollenen) Notfallpläne stufenweise umgesetzt: Krisenstäbe beziehen spezielle „situation rooms“. Dort werden Informationen gesammelt und kondensiert. Von dort aus werden zentrale Anweisungen an Stäbe und Divisionen erteilt und die Öffentlichkeit informiert. Kurzum: die Kommandogewalt liegt jetzt dort. Willkommen im „New Normal“!

Die Verleihung

der absoluten Handlungsautonomie.

Während einige Unternehmen sich noch in die neue Situation einfinden müssen, befinden sich andere bereits im „eingeschwungenen“ Krisenmodus. Gute Unternehmen haben ihren Führungskräften und Mitarbeitern nahezu abolute Handlungsautonomie verliehen: sie dürfen und sollen (gerade in herausfordernden Situationen) kreative und pragmatische Lösungen erarbeiten und umsetzen.

Zurück zum Alten,

aber wie?

Aber jede Krise findet (zum Glück!) einmal ein Ende. Und dann heißt es: Zurück zum alten Normalzustand. Du vermutest schon, dass es Menschen geben muss, die die Mitarbeiter und Kollegen durch diese Situation navigieren können? Klar, ihr Führungskräfte!

Aber was hilft nun am besten bei der Vorbereitung zu „back to the normal“? Ich sage Euch: Die richtigen Fragen! Welche das sind, fragst Du dich? Nun, eigentlich sind es die gleichen Fragen, die es auch im „alten Normalzustand“ waren…

Die Kunst

der Selbstführung

Du hast zunächst Verantwortung für Dich selbst. Nur wenn Du während der Krise physisch und psychisch gesund bleibst, kannst Du Deine Mitarbeiter und Kollegen durch diese Situation führen. Gleichzeitig musst Du aber auch Deine Kunden im Blick behalten: Was wird sich für meine Kunden in 10 Tagen / Wochen / Monaten ändern? Du fragst Dich, was das für Dein Unternehmen heißt:

„Wo müssen Anpassungen vorgenommen werden, wo müssen wir uns komplett neu aufstellen, was kann beibehalten werden?“

Diese Fragen betreffen nicht nur die strategische Ausrichtung, sondern auch strukturelle Faktoren und natürlich Verhaltensfragen. Und schließlich: Was haben wir in der Krise gelernt? Was können/müssen wir sofort umsetzen? Was nehmen wir daraus mit?

Die Kraft

Die Kraft der Vorgesetztenführung

Du kennst Deinen Vorgesetzten gut und hältst (wo auch immer ihr beide derzeit seid) engen Kontakt zu ihm. Ihr beide benötigt Informationen vom jeweils anderen: Welche Entscheidungen wurden getroffen? Wie wurden sie umgesetzt? Wo ist Unterstützung erforderlich? Wie ist die Lage am Markt? Was machen die lieben Mitbewerber? Und schließlich: Wie ist die Stimmung?

Dieser ständige Austausch erleichtert Entscheidungen und den Weg „back to the normal“.

Die Macht

der Mitarbeiterführung

Eine kontinuierliche Kommunikation in der Krise festigt das gegenseitige Vertrauen (und offenbart den Charakter einer Führungskraft unter höchster Belastung). Kernfragen, die Du Dir auf dem Weg zurück ins „alte Normal“ stellst: Was ist zu tun? Warum ist etwas zu tun? Wie ist etwas zu tun?

Der Sinn steht (insbesondere im Notfall) an erster Stelle. Gute Führungskräfte fragen ihre Mitarbeiter und Kollegen nach Vorschlägen, Ideen und Anregungen – gerade beim Rückbau.

Das Geheimnis

der lateralen Führung

Keine Führungskraft kommt ohne Kollegen aus. Nur gemeinsam gelingt Euch der Weg zurück in den alten Normalzustand. Das Denken in Prozessketten – oft auch aufgezeichnet in Ablaufketten – hilft Dir, Deine eigenen Bedürfnisse und die der Kollegen zu erfassen und entsprechend zu reagieren: Welche Informationen benötige ich, welche die Kollegen? Wann können wir uns darüber austauschen? Was planen die Kollegen, was plane ich? Wo benötige ich Unterstützung, wo kann ich meinen Kollegen und Mitarbeitern helfen?

Der Erfolg

durch Kunden- und Partnerführung

Erfolg wird durch Deine Kunden erzielt. Und die benötigen insbesondere während Krisen und unmittelbar danach schnelle und hilfreiche Informationen: Wie können wir auch während der Krise helfen? Was benötigen die Kunden dann insbesondere? Welche Lösungen können wir überbrückend anbieten? Wann gehen wir wieder in den Normalzustand über? Und wann die Kunden? Was benötigen unsere Kunden zu welchem Zeitpunkt?

Selbstverständlich stimmen gute Führungskräfte diese Fragen auch mit ihren Partnern und Lieferanten ab, denn nur gemeinsam kann so eine Krise überstanden werden.

Mein Fazit:

Entscheidend ist Klarheit in der Führung

Mein Fazit? Entscheidend für den erfolgreichen Weg zurück ins „alte Normal“ ist Klarheit bei der Führung. Zugegeben, im Krisenfall ist die selten gegeben. Die herkömmlichen Mittel der Führung (Kommunikation, Feedback, Beobachten, Fragen, Zuhören, Schlüsse ziehen und konsequent umsetzen) sind aber auch in Krisenzeiten und aus der Ferne gut umzusetzen.

Übrigens, eine Checkliste hilft, denn sie reduziert Komplexität und fokussiert auf das wirklich Wichtige in diesen turbulenten Zeiten. Aber das kennt Ihr ja bereits von den zahlreichen Notfall-Tests der letzten Jahre 😉

1 Comment

  • Martin Endara
    Posted 23. April 2020 13:28 0Likes

    Liebes Cocomin-Team, lieber Andy,

    mich hat das #newnormal angesprochen, denn ich beschäftige mich mit Marketingthemen vor, in, während und nach der Krise. Jedenfalls habe ich angenommen, dass es während und nach der Krise eine neue Normalität und eben nicht mehr die alte Normalität. Einige Dinge, die sich notgedrungen ändern mussten, werden bleiben. Aus meiner Sicht sind das u.a. das Kollektive und die Kollaboration. Wie kann dann eine „alte“ Führungsphilosophie des Dirigierens (mit oder ohne direkte Kontrolle) dann noch fruchten, wenn die Mitarbeiter, wie schon beschrieben, wochenlang handlungsautonom unterwegs waren?

    Bin gespannt auf den Austausch!

    Herzliche Grüße von der Social Media Front,

    Martin

Leave a comment

sechzehn + 18 =

© 2020 COCOMIN - Wir trainieren Erfolg.