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Es gibt Menschen,

denen die Diva mit einem Schokoriegel ausgetrieben gehört.

Du kennst sie. Und Du magst sie nicht. Übellaunige Mitarbeiter und Kollegen. Menschen, denen Du am liebsten einen Schokoriegel anbieten würdest, der ihnen die Diva aus dem Leib treibt. Oder Schlimmeres.

Du weißt aber auch nicht so richtig, wie Du mit ihnen umgehen sollst. Egal, wo sie sind, überall verbreiten sie schlechte Stimmung und üble Laune. In der Teeküche, im Meeting und im Mitarbeitergespräch.

Es ist für Dich als Führungskraft eine echte Herausforderung, mit diesen Menschen zu kommunizieren. Glücklicherweise jedoch eine Herausforderung, die nicht unmöglich ist.

Menschen speichern ab,

was sie erleben.

Es ist zunächst einmal wichtig zu verstehen, dass Menschen alles abspeichern, was sie erleben. Bildlich gesprochen werden positive Ergebnisse als grüne Steine, negative Erlebnisse als rote Steine gespeichert. Wichtige und bedeutende Erlebnisse werden als große Steine, unwichtige als kleine Steine gespeichert.

So stapeln sich im Berufs- und Privatleben zwei Säulen an. Eine mit roten Steinen, eine mit grünen Steinen. Jetzt kommt die gute Nachricht: Wie unzufrieden jemand ist, hängt nicht davon ab, wie viele rote Steine dieser Mensch in seinem Leben gesammelt hat. Entscheidend ist, wie groß der Abstand der grünen zur roten Säule ist.

Ein Tag, an dem alles schief geht,

lässt die rote Säule weiter wachsen.

Stell Dir jemanden vor, der Mark heißt. Mark ist Angestellter in einem mittelständischen Unternehmen und hätte um 09:00 Uhr ein Meeting gehabt. Eigentlich ist Mark ein zufriedener Mensch. Er hat aber verschlafen, sich Kaffee über das Hemd geschüttet und seine Schlüssel im Haus vergessen. Er kam zu spät zum Meeting, was ihn wiederum für eine Vorladung in das Büro seines Chefs qualifizierte. Der mürrische Mark kann heute also bereits vor 10:00 Uhr einen Zuwachs von fünf roten Steinen auf seiner Säule verzeichnen.

Wächst diese rote Säule immer weiter, und der Abstand zur grünen Säule wird immer größer, verliert Mark zunächst seine Kritikfähigkeit. Er denkt und sagt Dinge wie „Immer bin ich schuld.“ oder „Was soll ich denn noch alles tun?“.

Wenn alles zu viel wird,

stürzt die rote Säule ein.

Irgendwann wird Mark so viele rote Steine angehäuft haben, dass er mit diesen um sich wirft: Er wird unfair, unberechenbar und streitet mit Menschen, die er eigentlich mag. Ihm ist einfach alles zu viel geworden.

Es ist für jeden von uns wichtig, seine eigenen grünen Steine bewusst wahrzunehmen. Das ist deshalb so wichtig, um immer einen ausreichenden Fundus zu haben, wenn wieder einmal rote kommen (jeder, der ohne „Heut-läuft-alles-schief“-Tage ist, werfe den ersten (grünen) Stein!).

Zuerst die guten Worten,

und Dein mürrischer Mitarbeiter wird lammfromm.

Als Führungskraft kannst du im Gespräch mit Deinen Mitarbeitern nicht immer wissen oder ahnen, in welcher „Rot-Grün-Konstellation“ dieser gerade ist. Deswegen ist es wichtig, dass Du im Mitarbeitergespräch immer erst die grüne Säule mit positiven Erlebnissen auffüllst. Erst anschließend wendest Du Dich gemeinsam mit ihm seinen roten Säule zu. Deinem Mitarbeiter fällt es damit leichter, das Gehörte zu akzeptieren.

Die ist die international anerkannte Theorie von den grünen und roten Steinen von Fred Maro. Der ist Kommunikationsexperte (und weiß es deshalb auch am besten).

Hier kannst Du die Theorie der roten und grünen Steine nochmal zusammengefasst sehen:

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