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von Gastautor

Die Welt

steht still.

Eigentlich funktioniert unser Gehirn recht vorhersehbar: Könnten wir nicht auf Routinen zurückgreifen, wäre unser Gehirn komplett überfordert. Dafür gibt es zwei maßgebliche Gründe:

  1. Es würde deutlich länger dauern, eine Entscheidung zu treffen.
  2. Es würde unfassbar viel Energie dazu benötigt werden.

Diese Energie benötigen wir jedoch, um in wichtigen Situationen blitzschnell zu reagieren. Einer Situation wie dieser, zum Beispiel, in der die Welt still steht. In  der Veränderungen an der Tagesordnung sind.

Gewohnte Routinen

entstehen durch Lernprozesse.

Aber zurück zum Anfang: Gewohnte Routinen entstehen durch Lernprozesse. Niemand ist mit Routinen auf die Welt gekommen. Kein Manager, keine Führungskraft, kein Mitarbeiter – egal, in welcher Funktion.

Während wir aufwachsen, uns entwickeln, werden uns allen Werte, Regeln und Lösungsmuster vermittelt. Sie sind die Grundlage unserer Entscheidungen. Der größte Teil unserer Handlungen wird also durch erlernte Handlungs- und Lösungsmuster erledigt.

Bauchentscheidung

oder Verdauungsorgan?

Der Laie mag diese Entscheidungen gern „Bauchentscheidungen“ nennen. Ein befreundeter Wissenschaftler sagte mal zu mir:

Im Bauch gibt es zwar auch Nervenzellen, die sind jedoch eher für die Verdauung zuständig.

Hirnforscher haben eine Hirnregion entdeckt, in der unterbewusste Entscheidungen stattfinden: die Basalganglien. Diese Hirnregion sorgt also dafür, dass wir „funktionieren“. Wir spulen unsere erlernten Routinen ab, die uns erst lebensfähig machen. Und unseren Energiehaushalt in Ordnung halten. So treffen wir tausende Entscheidungen pro Stunde. Die meisten davon völlig unbewusst.

Die Geduld

mit anderen und uns selbst.

Aber: Entscheidungen und Routinen, die bis gestern sinnvoll waren, sind es in Zeiten wie diesen nicht mehr!

Was tun, wenn plötzlich keine persönlichen Meetings mehr stattfinden können? Was tun, wenn Kunden nicht mehr persönlich besucht werden dürfen?

Die neue Situation, die Veränderungen, verunsichern nicht nur den Ottonormalbürger. Mitarbeiter, Führungskräfte und auch Manager sind verunsichert, weil sie nicht auf die erlernten Routinen zurückgreifen können.

Wir sind alle verunsichert. Alles, was jetzt noch hilft, ist Geduld. Die Geduld mit Anderen und vor allem uns selbst. So lange, bis wir neue Routinen finden und entwickeln können.

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